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Das Gespenst des alten Ritters : romantische Erzählung / von K. von Thal
Entstehung
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ken und Sinnen fliegt ihm erwartungsvoll entgegen!“

Abermals trat eine lange Pauſe ein, jenes heilige Schweigen, welches immer einem verhängnißvollem Augenblicke voran⸗ zugehen pflegt. Schon begann ſich eine unwiderſtehliche Müdigkeit auf die Augen⸗ lider der Harrenden herab zu ſenken, als ein plötzliches Geräuſch die Schläftigen wie⸗ der ermunterte. Von dort, wo vor dem Altare die ſteinerne Platte in den Boden eingefügt war, welche die Treppe zu dem Grabgewölbe der Burgbewohner bedeckte, von dort ſchien das Geräuſch zu kommen. Ein dumpfes Gepolter, wie wenn ein Sarg⸗ deckel zur Erde geworfen wird, wurde laut, Eiſentritte hallten auf der ſteinernen Stiege der Todtengruft und kamen näher und näher.

Der junge Ritter von Haſenburg, ſo wie der alte Burgvogt und der Knappe

ſaßen wie lebloſe Bildſäulen da, ſtarr und