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Das Gespenst des alten Ritters : romantische Erzählung / von K. von Thal
Entstehung
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legenen Schloßflügels traten jetzt drei hohe Geſtalten, in dunkle Gewänder gehüllt, und ſchlichen behutſam an den Mauern hin, die, dunkel beſchattet, die nächtlich Wandelnden kaum bemerklich werden ließen. Stillſchwei⸗ gend und auf leiſen Sohlen huſchten ſie nach dem öſtlich gelegenen Gebäude, wo ſie bald in eine Thür traten und behutſam in einem Gange hinſchritten. Bald war das Ende deſſelben erreicht und die eine Geſtalt ſprach jetzt mit gedämpfter Stimme zu dem einen ſeiner Begleiter: „Jetzt, Walther, öffne behutſam die Pforte!“

Iſt ſchon geöffnet, heut am Tage!“ flüſterte der Burgvogt. „Drückt nur dage⸗ gen, lieber Herr!“

Burchard öffnete die Thür, welche, aller angewandten Vorſicht, in den Angeln kreiſchte, und die Drei traten in das Innere der Burgkapelle. Es war ein uraltes Kirch⸗ lein, klein und ſchmucklos. Das Licht des

Mondes, das nur ſpärlich durch die bunt⸗

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