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Das Gespenst des alten Ritters : romantische Erzählung / von K. von Thal
Entstehung
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Der Burgvogt ging mit Georg hinweg

und nachdem Burchard eine Weile ſinnend geſtanden, ballten ſich ſeine Hände krampf⸗ haft zuſammen und er folgte ihnen lang⸗ ſam nach, indem er ausrief: „Hier iſt nicht Alles, wie es ſein ſoll. Mir ahnen arge Ränke! — Die Ungeduld wird mich ver⸗ zehren, ehe die Racht hereinbricht und ehe ich erfahre, was des Vaters Herz beunruhigt in ſeiner ſtillen Gruft. —

Auf bleiernen Füßen war der Tag da⸗ hingeſchlichen und die langerſehnte Nacht breitete endlich ihren Dämmerſchleier über die weite Erde und ſenkte Ruhe auf die Tauſende von Menſchen, welche nach des Tages Laſt und Hitze das friedliche Lager ſuchten und Erholung von den mühſeligen Geſchäften. Es war eine ſchöne Sommer⸗ nacht. Leuchtende Sterne und flimmernde Punkte prangten in zahlloſen Schaaren auf dem dunkelblauen Grunde.

Aus einem Pförtchen des nördlich ge⸗