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Das Gespenst des alten Ritters : romantische Erzählung / von K. von Thal
Entstehung
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näherte, war dieſelbe zurückgewichen und

verſchwand bei den letzten Worten ganz und gar, und das Lichtlein brannte wieder, und ein Knappe ſchaute dem andern ver⸗ wundert in das verſtörte Antlitz.

„Fort iſt es“ ſprach Walther. „Schade, daß es mir nicht Rede ſtand. Aber wie nun, Georg? Du bebſt und ſiehſt ſo bleich aus! biſt Du nun noch geſonnen, die Todten auf einen Nachtbeſuch einzuladen? Glaubſt Du endlich an das alte Weiber⸗ geſchwätz oder was hältſt Du von der ganzen Geſchichte?“

4 „So war ein Gott über mir lebt!“

ach Georg ernſt, „ich würde nicht glau⸗

n, was geſchehen, wenn ich es nicht mit

meinen eignen Augen geſchaut hätte! Doch ſeht, da kommt es wieder!“ —

Und wirklich ſchwebte die Geſtalt des Ritters Gwald von der Haſenburg aber⸗ mals ernſt und feierlich herein. Die Ver⸗ ſammelten fühlten ſich von dem Grauen

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