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liches, ſchönes, aber todtblaſſes Antlitz mit ſchwarzen, düſter rollenden Augen, ſchaute die erſchrockenen Knappen an. Dennoch ſchien das Ganze, ſo deutlich man es ſtehen ſah, aus Duft gewebt. „Nun Spötter“ fragte Erich leiſe den neben ihm ſtehenden Georg, „was meinſt Du jetzt? Sieht's nicht dem geſtorbenen Ritter Ewald gleich?“ „Ganz gleich!“ ſagte Georg. „Es macht mich ſtarr vor Furcht und Staunen.“
Eine lange Pauſe trat ein, in welcher
ſich der Geiſt nicht von der Stelle bewegte und Niemand ein lautes Wort zu ſagen wagte. Endlich faßte ſich der alte Burg⸗ vogt Walther ein Herz, trat einen Schriht gegen das geſpenſtige Weſen vor und ſprach' „Wer biſt Du? Was willſt Du hier zur Stunde der Mitternacht? Biſt Du der Geiſt desjenigen, deſſen Aeußeres Du an⸗ genommen haſt? Sprich, ich beſchwöre Dich bei Gott dem Allmächtigen!“
Wie der Burgvogt ſich der Erſcheinung


