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Das Gespenst des alten Ritters : romantische Erzählung / von K. von Thal
Entstehung
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zu Burchard gewendet, „Eure Frau Mutter feiert heute ihre Vermählung mit dem Ritter Diethelm von der Löwenburg!“

Wie ein Donnerſchlag aus heiterm Him⸗ mel traf dieſe unerwartete Nachricht den Jüngling, und er ſtarrte wie verzaubert

dem Verkünder der ſchrecklichen Mähr in

das bekümmerte Antlitz. Endlich rief er

mit bebender Stimme: „Du lügſt, Alter!

Es kann nicht ſein! Es iſt nicht möglich!“ * „Geht hinein und überzeugt Euch,“ ſprach der Alte.

„Und mein Vater?“ fragte der Jüngling nach einer Pauſe.

„Wurde vor einem halben Jahre in die Gruft getragen;“ berichtete der Alte, eine Thräne aus den grauen Wimpern wiſchend.

„Gott meine Ahnung!“ ſeußte Bur⸗ chard, ſein bleiches Angeſicht gegen die reite Bruſt des Haarburgers drücken Was ſoll ich anfangen? Soll ich

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