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einen Toden, täglich und ſtündlich geweint habe! Und gerade heute müßt Ihr zurück⸗ kehren? Heute!“
„Ja, ich bin's, guter Walther!“ rief der Jüngling, vom Pferde ſpringend und dem Greiſe die Hand reichend. „Aber wie kommt es, daß Du, der Burgvoigt, bei einem Feſte unſeres Hauſes die Einſamkeit ſuchſt, während man drinnen bei vollen Humpen lärmt und jubelt?“
„Wißt ihr denn, welch ein Feſt man
da drinnen feiert?“ ſprach der Burgvoigt, den Jüngling ernſt and wehmüthig an⸗ ſchauend.
Nach deinem Geſicht, alter Rabe, iſt das Feſt drinnen nicht nach Deinem Ge⸗ ſchmack!“ ſprach Roland von der Haarburg, der ebenfalls vom Roſſe geſtiegen und heran getreten war. Rücke damit heraus und ſpanne unſere Neugierde nicht auf die Folter. Was bedeutet der Lärmen?“
„Junger Herr!“ ſagte Walther trübe,


