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Das Gespenst des alten Ritters : romantische Erzählung / von K. von Thal
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hernieder ſchaut, als an dem Tage, wo wir den Zug in das heilige Land antraten!“

Der Jüngling blickte raſch empor und wirklich lag die ſtattliche Veſte, von den hellen Strahlen der Sonne beleuchtet, vor ſeinen Blicken.

Der Ritter von der Haarburg weidete ſich einen Augenblick an der Beſchämung ſeines Begleiters und fuhr dann fort: „Du ſiehſt nun ein, wie thöricht Deine düſtern

Träumereien waren. Die Burg ſteht, Gott

Lob! noch wohlerhalten auf der alten Stelle. Hörſt Du nichts?“

Beide hielten die Roſſe an und lauſchten. Eine luſtige Muſik, tönte deutlich zu ihnen herüber, daß Burchard mit glänzenden Au⸗ gen ausrief: „Ja, wir kehren zur glück⸗ lichen Stunde zurück. Es giebt ein Freu⸗ denfeſt da oben. Auf alter Freund, daß wir durch unvermuthetes Erſcheinen die Freude vermehren!“

Und mit der Schnelligkeit des Windes

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