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laſſe den dort oben walten, der mich in meinem langen Leben in mancher Noth und Gefahr wunderbar geſchützt hat!“
Wohl Euch, guter Roland!“ ſagte Bur⸗ chard von Haſenburg, „wenn Euer Herz frei iſt von aller Sorge und Euer Auge vertrauensvoll in die Zukunft blicken kann. Mit mir iſt's anders. Stets malt mir meine Einbildungskraft nur die ſchwärzeſten Bilder vor die Seele, ſtets iſt mein Herz ſo beängſtigt, als ſtänden mir die entſetz⸗ lichſten Dinge bevor und es iſt mir, als ſähe ich die Burg, auf der meine Wiege ſtand, nimmer wieder, und wenn ich da⸗ heim anlangte, fände ich nichts, als Schutt und Aſche!“
„Deine Ahnung betrügt Dich,“ nahm Ritter Roland abermals das Wort, „denn wenn es Dir beliebt, die Augen empor zu heben, ſo wirſt Du ſehen, daß die alte Haſenburg mit ihren grauen Thürmen und Warten noch eben ſo trotzig vom Felſen


