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Ein ehrwürdiger Greis von der Lux⸗ burg bat um freien Abzug der Mann⸗ ſchaft, Weiber, Kinder und ihrer Habe. Ritter Hugo von Gleichen genehmigte zwar die Bitte, doch verlangte er, daß binnen einer Viertelſtunde die Burg geräumt ſein müſſe.
Nach Ablauf der Viertelſtunde gaben die Trompeten ein Zeichen, und wie ein reißender Waldſtrom, ſo ſtürzten die Krieger das Innere der Burg. Kon⸗ rad ſchlenderte mit ſeiner Adelgunde, ihrem Vater und den Rittern von Glei⸗ chen nach dem Gelag⸗Gaden, wo ſie ſich durch heitere Geſpräche ergötzten. Ach! die Liebenden hatten einander ſo viel zu erzählen und doch war die Bruſt ſo voll von unendlicher Freude, daß ſie nur wenig mit einander ſprechen und Um⸗ armungen die Stelle der Worte vertreten mußten.
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