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Der alte Liebenſteiner ſprang wie ein Kind vor Freude umher. Konrad um⸗ armte ihn und ſagte: „In wenigen Tagen, trauter Alter, will ich Euch noch ſolch ein Freude machen, daß Ihr wie⸗ der jung werden ſollt.“ „Oh, ich bin es ſchon, entgegnete er, ſetzte aber dann noch hinzu: „wenn doch mein ſeliges Ehegeſpons meine Freude theilte.“ „Hof⸗ fet!“ erwiederte Konrad und ließ den erſtaunten Alten allein ſtehen.
Konrad gab nun Befehl die Burg an allen Enden anzuzünden. Bald ſtand der Ort, wo ſo manche Gräuel verübt worden waren, in vollen Flammen und luſtig wirbelten Rauch und Flammen empor. Konrad richtete nun zum Auf⸗ bruch und ritt mit Adelgunden und den drei Brüdern von Gleichen an der Spitze der Krieger den Felſenpfad hinab.


