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„Haltet ein! Im Namen der heiligen Vehme!“ Uleberraſcht blickte Konrad den Fremdling an, in dem er den Frei⸗ grafen erkannte, und ſchon wollte Gaſton dieſen Vortheil brauchen, als vermummte Schöppen, die dem Grafen gefolgt waren, ihm das Schwert entriſſen.
„Du mußt ſterben, elender Bube,“ rief jetzt der Freigraf dem zu Boden geworfenen Luxburger entgegen, und ſtieß ihm den Rächerdolch in die Bruſt. Schwarzes Blut quoll aus der Wunde des Böſewichts. Die Schöppen nahmen nun den Leichnam auf die Schultern und warfen ihn zum Burgthore hinaus, damit er ein Fraß der Geier würde.
Jetzt trat der Freigraf zu Konrad und ſagte:
„Gaſton von Luxburg iſt der Zer⸗ ſtörer der Bärenburg, der Mörder Deiner Eltern, der Zerſtörer des Lie⸗


