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Gaston von Luxburg, der freche Dirnenräuber oder Die rächende Vehme in den Ruinen der Todtenburg bei Kassel / [Karl von Thal]
Entstehung
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Altare ihre Hand zu reichen. Der Wan⸗

kelmuth der Dirnen iſt groß.“

„Verdammter Hund,“ Du lügſt!“ ſchrie Konrad außer ſich vor Wuth und klirrte ſchaurig mit den Ketten.

„Sprecht was Ihr wollt,“ entgegnete ruhig der wilde Gaſton, „jetzt habe ich Eure Geſinnungen ganz durchſchaut, Ihr müßt ſterben und zwar einen langſamen Tod. Da wo Kröten und Eidechſen hauſen, ſoll Eure Wohnung ſein. Ihr werdet dort freilich nicht lange wohnen, weil ich Euch zum Hungertode verdammt habe.

Ihr habt des ſüßen Minneſpiels mit der reizenden Adelgunde genug getrieben, jetzt will ich Euer Nachfolger werden. Wenn Trompeten und Pauken ertönen, ſo laſſe ich mich mit Adelgunde von Liebenſtein auf ewig verbinden. Dies geſchieht heute über ſechs Tage, wenn

—„

Gaſton von Luxburg. 7