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Gaston von Luxburg, der freche Dirnenräuber oder Die rächende Vehme in den Ruinen der Todtenburg bei Kassel / [Karl von Thal]
Entstehung
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ſaß. Mit Entſetzen erkannte er in ihm den wilden Gaſton von Luxburg. „Seht Ihr junger Fant,“ rief jener höhniſch, „ſo rächt ſich der Luxburger an ſeinen Nebenbuhlern!“ Konrad ſah ihm gar trotzig in das Geſicht, indem er entgeg⸗ nete: „So wie ihr handelt jeder Bube, aber kein deutſcher Ritter. Hätte ich jetzt ein Schwert, ich wollte es Euch zeigen, wie ſich ein ächter Bärenburger zu rächen pflegt!“

W trat auch der he Burg⸗ pfaffe Clemens von Liebenſtein in das Gemach, während er mit tteufliſcher Miene den Gefeſſelten fragte: „Nun, edler Ritter, wie gefällt es Euch auf der Luxburg?“ Konrad ſchwieg. Der Lux⸗ burger aber fuhr mit tückiſch lächelnder Miene fort: „Eure Adelgunde iſt jetzt in meiner Gewalt. Vor wenigen Stun⸗ den gab ſie mir das Verſprechen, mir am