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Am nächſten Tage ſchickte Clemens einen Vertrauten nach der Luxburg und ließ Gaſton ſagen ſein Nebenbuhler Konrad von Bärenburg ſei angekommen. In wenigen Wochen würde ſie auf ewig mit dem Nebenbuhler verbunden, wollte er alſo dies hindern, ſo ſollte er eiligſt Vorkehrungen treffen. Gern wollte er ihm Beiſtand leiſten.
Am Mittage ließ der alte Gottfried auf dem Burghofe lange Tafeln und Seſſel aufſtellen. Oben an ſetzte er ſich mit Adelgunden, Konrad und Clemens,
dann folgten ſaͤmmtliche Knappen und
Bogenſchützen. Köſtliche Speiſen und unverfälſchter Rebenſaft wurden aufge⸗ tragen und bald hertſchte allgemeine Fröhlichkeit
Nur auf Adelgundens ſonſt ſo heitere Stirn hatte ſich Düſterheit gelagert und ſturr blickte ſie oft auf eine⸗ Stelle.


