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Weder Vater noch Bräutigam bemerkten dies, weil ſie zu ſehr von der allgemei⸗ nen Freude begeiſtert waren. Adelgun⸗ den ahnete ihre düſtere Zukunft, denn ſie hatte Clemens Schadenfrende bemerkt, als er nach Konrad ſah.
Erſt ſpät wurde die Tafel aufgehoben. Endlich bemerkte Konrad die verdrießliche Miene ſeiner Geliebten und fragte ſie theil⸗ nehmend um die Urſache. Sie geſtand ihm ihre Beſorgniß wegen Gaſton von Luxburg, welcher den Clemens gewiß im Solde habe. Er aber ſchlug an das Schwert und auf die Bruſt: „So lange ich dieſes habe,“ meinte er, „und hier ein Herz ſchlägt, ſo lange hat auch meine Adelgunde nichts zu fürchten. Wie wird es dieſer elende Luxburger wagen, weder offen, noch hinterliſtig gegen zwei mäch⸗ tige Familien etwas zu unternehmen? Und — wenn dieſer Elende mit ſeinen


