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Gaston von Luxburg, der freche Dirnenräuber oder Die rächende Vehme in den Ruinen der Todtenburg bei Kassel / [Karl von Thal]
Entstehung
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III.

Konrad wollte nach einigen Tagen

Liebenſtein wieder verlaſſen, um auch

ſeine Eltern durch ſeine Ankunft zu er⸗ freuen, aber Adelgunde bat ihn mit ſo ſüßen Schmeichelworten, daß er nicht widerſprechen konnte und wenigſtens noch eine Woche hier zu bleiben verſprechen mußte, ehe er nach der Bärenburg reiſtte. Adelgunde mußte ihm dagegen geloben, keinen Boten an ſeine Eltern zu ſchicken, weil er ſie überraſchen wollte. *

Adelgunde erzählte ihm jetzt auch Gaſtons Bewerbungen um ihre Hand. Konrad beruhigte ſie lächelnd, denn er

war der beſte Kämpfer im ganzen Lande, „

das hatte ſchon mancher Ritter bei Tur⸗ nieren oder Fehden erfahren. Doch —

gegen Büberei und Verrath was vermag

da die Tapferkeit?