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boten, ohne ſich an die erſchreckten Blicke der Einen oder der Andern zu kehren.
Während ſie ſo beſchäftigt waren, kam um ſechs Uhr Abends Mr. Morgan, Sir Francis Clavering's neuer Bedienter, herein, und wurde erſucht, mitzutrinken. Er wählte ſeinen Lieblingstrunk und die Parthieen kamen in eine allgemeine Unterhaltung.
Nach einer Weile begann Mr. Lightfoot zu doſen. Mr. Morgan hatte der Mrs. Fribsby zu wiederholten Malen Winke gegeben, ſich aus dem Quartier fortzube⸗ geben, aber dieſe Lady, auf eine ſeltſame Weiſe bezau⸗ bert, oder wie es ſcheinen wollte, durch Schrecken auf die Stelle gebannt, oder von Mrs. Lightfoot vermocht, nicht zu gehen, blieb auf dem Platze und ihr Eigenſinn war Mr. Morgan äußerſt unangenehm. Er machte ſei⸗ nem Mißvergnügen in Reden Luft, die Mrs. Lightfoot in Verlegenheit ſetzten und Mr. Altamont zu der Be⸗ hauptung veranlaßten, daß er ein Rumſäufer und un⸗ artig gegen das ſchöne Geſchlecht ſei.
Der Streit zwiſchen den beiden Gentlemen wurde für die Frauen äußerſt peinlich, beſonders für Mrs. Lightfoot, die Allem aufbot, Mr. Morgan zu beſänfti⸗ gen und unter dem Vorwande, dem Fremden einen Fi⸗ dibus zu geben, händigte ſie ihm ein Zettelchen ein⸗ auf welchem ſie insgeheim die Worte geſchrieben hatte: „er kennt Sie, gehen Sie!“ Die Art, wie ſie es ein⸗ händigte, oder wie der Gaſt es las, mochte einigen Verdacht erregt hahen: denn als er nach einer Weile aufſtand und ſagte, er wollte zu Bette gehen, ſtand auch Morgan lachend auf und ſagte: „es ſei zu früh, um in's Bett zu gehen.“
Der Fremde erwiderte, er wolle auf ſein Schlaf⸗ zimmer gehen. Morgan ſagte, er wollte ihm den Weg zeigen.
Hierauf ſprach der Gaſt: „Kommen Sie herauf. Ich habe ein paar Piſtolen droben, um einem Verrä⸗


