Teil eines Werkes 
16. bis 19. Bändchen (1851)
Entstehung
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leicht beſſer für ſie geweſen wäre, wenn ſie ihre Gebie⸗ terin nie verlaſſen hätte.

„Nein, ich mag Dich nicht, Doktor Fell, den Grund warum kann ich nicht ſagen,“ fuhr Mr. Foker fort, „und er will mein Hausverwalter werden, Blanche will, daß ich ihn nehme. Warum mag ihn Miß Amory ſo?“

„Mag ihn Miß Blanche ſo?“ Dieſe Vorſtellung ſchien Mrs. Lightfoot ſehr zu ſtören; und dieſer würdigen Wirthin kam noch ein weiterer Grund der Beunruhi⸗ gung: ein Brief mit dem Poſtzeichen Boulogne wurde ihr eines Morgens gebracht, und ſie und ihr Mann ſtritten ſich darüber, während Foker auf ſeinem Weg nach dem Park die Treppe herab und am Schenktiſch vorbei kam. Er hatte die Gewohnheit, dort zu früh⸗ ſtücken und ſich eine Weile in Armidens Gegenwart zu wärmen; denn da Claverings Geſellſchaft ihn über die Maßen ermüdete und er Nichts nach Jagdbeluſtigung fragte, ſo pflegte er auf ein paar Stunden zum Billard⸗ ſpiel und der Geſellſchaft in dem Claveringer Wappen zurückzukehren. Hierauf war es Zeit, mit Miß Amory auszureiten, und nachdem er mit ihr dinirt hatte, ver⸗ ließ er ſie und kehrte beſcheidentlich zu ſeinem Wirths⸗ haus zurück.

Lightfoot und ſein Weib ſtritten ſich über den Brief. Was ſollte der Brief von dem Ausland? Warum bekam ſie immer Briefe von draußen herein? Wer ſchrieb ſie? — er wollte es wiſſen, er glaubte nicht, daß es ihr Bruder ſei; es gehe ihn Nichts an? In der That gehe es ihn was an; und mit einem Fluche legte er Hand an ſein Weib und fuhr ihr in die Taſche nach dem Brief.

Das arme Weib ſtieß einen Schrei aus und ſagte: „Nun, ſo nimm ihn.“ Gerade als ihr Mann den Brief ergriff, und Mr. Foker unter die Thüre trat, ſtieß ſie einen zweiten Schrei aus und ſuchte das Papier wieder bei ſeinem Anblick zu ergreifen. Lightfvot öffnete ihn,