Teil eines Werkes 
16. bis 19. Bändchen (1851)
Entstehung
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Lightfoot, der volle Herrſchaft über den Keller hatte, keine Herrſchaft über ſeine ungezügelten Begierden hatte, und vom Morgen bis in die Nacht trank und berauſcht war;z und ein kläglicher Anblick war es für ſein zärt⸗ liches Weib, den großen, jungen Burſchen auf dem Hof und im Kaffeezimmer herumtaumeln und mit Pächtern und Handwerkern ſeine eignen guten Weine, und den ſorgfältig geſammelten Vorrath ausgeſuchter Liqueure vertrinken zu ſehen.

Mr. Morgan, der Kellnermeiſter, kam, wenn er Zeit finden konnte, von dem Park und trank ein Glas auf Rechnung des Wirths von dem Claveringer Wappen. Mit grauſamem Hohne beobachtete er des armen Light⸗ foot's beſoffene Streiche. Mrs. Lightfvot fühlte ſich im⸗ mer doppelt unbehaglich, wenn ihr unglücklicher Mann unter den Augen ſeines Kameraden war. Nur wenige Monate verheirathet zu ſein, und denken zu müſſen, daß es ſo weit gekommen ſei. Madame Fribsby konnte für ſie fühlen. Madame Fribsby konnte ihr Geſchichten von Männern erzählen, die in jeder Hinſicht eben ſo ſchlecht waren, ſie hatte auch ihre eigenen Leiden und ihre traurige Erfahrung mit Männern gehabt. So ge⸗ ſchieht es, daß Niemand ganz glücklich iſt, und daß es, wie Mr. Foker bemerkte, in Jedermanns Lebensbecher „Bitteres“ gibt, und doch ſchien keines in ſeinigem zu ſein. Der ehrliche, junge Burſche, er war glückſelig und überall guter Laune.

Mr. Morgan war ſehr beharrlich in ſeinen Auf⸗

merkſamkeiten gegen Foker. „Und doch mag ich ihn eigentlich nicht,“ ſagte der aufrichtige, junge Mann zu Mr. Lightfoot. „Er ſieht immer ſo aus, als ob er mich für meinen Sarg meſſen wollte. Der Schwieger⸗ papa fürchtet ſich vor ihm; Schwiegerpapa, hm, hm, ſchweigen wir davon; aber Schwiegermama iſt ein Trumpf, Mrs. Lightfvot.“ In der That, Mylady war es; und Mrs. Lightfvot geſtand mit einem Seufzer, daß es viel⸗