Teil eines Werkes 
16. bis 19. Bändchen (1851)
Entstehung
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dann in das Kaffeezimmer des Hotels und ſchrieb ein halb dutzend Zeilen, um ſeinen Vormund mit dem, was vorgefallen, bekannt zu machen. „Theurer Onkel,“ ſagte er, „wenn noch eine Frage zwiſchen uns geweſen iſt, ſo iſt ſie jetzt entſchieden. Ich ging geſtern nach Tun⸗ bridge Wells und fand, daß ein Andrer den Preis davon getragen, um den wir im Zweifel waren. Miß Amory hat ohne Gewiſſensbiſſe für mich ſich Harry Foker mit ſeinen fünfzehn Tauſend per Jahr hingegeben, ich überraſchte die Liebenden, fand und ließ ſie im Beſitz⸗ „Und es wird Sie freuen, zu hören, daß Tatham mir ſchreibt, daß er drei meiner Felder zu Fairoaks an die Eiſenbahngeſellſchaft zu hohem Preiſe verkauft hat. Ich werde davon und von noch weiterem mit Ihnen ſprechen, wenn wir uns treffen und bin immer Ihr zärtlicher A. P.“

„Ich glaube, zu errathen, was Sie mir zu ſagen im Begriffe ſind,“ ſagte der Major mit äußerſt höfiſchem Lächeln und Verbeugen vor Pen's Geſandtin; „es war ſehr viel Güte von Ihrer Herrlichkeit, mir die Kunde zu bringen. Wie gut Sie ausſehen! wie Sie ſo gütig ſind, wie Sie immer ſo freundlich gegen den jungen Mann geweſen ſind.“

„Es geſchah wegen ſeines Onkels,“ ſagte Lady Rockminſter ſehr höflich.

„Er hat mich von dem Stande ſeiner Angelegen⸗ heiten unterrichtet, und mir eine artige Note, — ja eine artige Note geſchrieben,“ fuhr der alte Gentleman fort, „und ich finde, er hat einen Zuwachs an Vermö⸗ gen gehabt, ja; und Alles wohl erwogen, bedaure ich nicht ſehr, daß dieſe Affaire mit Miß Amorh manguirte, obgleich ich einmal dafür war, — in der That, Alles wohl erwogen, bin ich ſehr froh darüber.“

„Wir müſſen ihn tröſten, Major Pendennis,“ fuhr die Lady fort, „wir müſſen ihm ein Weib bekommen.“ Dem Major ging jetzt ein Licht auf, und er ſah ein