Teil eines Werkes 
16. bis 19. Bändchen (1851)
Entstehung
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rathen ſollte. Sie benachrichtigte ihre Zofe noch dieſelbe Nacht von dem intereſſanten Ereigniß, und natürlich war Mrs. Beck, welche jeden einzelnen Umſtand ſich abwickeln ſah, und von Martha von Fairoaks über Alles, was vorging, auf dem Laufenden erhalten wurde, ganz überraſcht und entzückt. „Mr. Pendennis's Einkünfte ſind ſo und ſo viel; die Eiſenbahn wird ſie um ſo und ſo viel vermehren, wie er angibt; Miß Bell hat ſo und ſo viel, und hat wahrſcheinlich einmal noch ein Bischen mehr. Für Perſonen ihrer Stellung können ſie ganz gut zu Recht kommen. Und ich werde mit meinem Neffen Pynſent ſprechen, der, wie ich argwöhne, einmal eine Zuneigung zu ihr hatte, — davon konnte aber natürlich keine Rede ſein (o natürlich, Mylady, bin ganz damit einverſtanden!) — nicht, als ob Sie etwus davon wiſſen mußten, oder ſich zum Geſchäft machten, darüber nachzudenken — ich werde George Pynſent ſprechen, der jetzt Oberſekretär von der Tape und Sealing Waroffice iſt, daß er dafür ſorgt, daß man Mr. Pendennis zu etwas macht. Und Beck, am Morgen überbringen Sie dem Mojor Pendennis meine Komplimente, und ſagen, daß ich ihm um ein Uhr einen Beſuch machen werde. — Ja,“ murmelte die alte Lady, „der Major muß ausgeſöhnt werden, und er muß ſein Vermögen Laura's Kindern hinterlaſſen.“

Dem zu Folge erſchien die verwittwete Lady Rock⸗ minſter um ein Uhr in Major Pendennis Wohnung, der, wie man ſich denken kann, entzückt war, einen ſo vornehmen Beſuch zu erhalten. Der Major war vor⸗ bereitet, wenn auch nicht auf die Neuigkeit, welche My⸗ lady ihm mitzutheilen hatte, ſo voch auf die Nachricht, daß Pen's Verhältniß zu Miß Amory abgebrochen ſei. Der junge Gentleman erinnerte ſich zum erſten Mal an jenem Tage, man muß es geſtehen, an ſeinen Oheim, und da er deſſen neuen Diener in der Halle des Hotels traf, fragte er Froſch, wie ſich der Major befinde, ging