Teil eines Werkes 
16. bis 19. Bändchen (1851)
Entstehung
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Arthur und Laura baten um weitere zehn Mi⸗ nuten.

„So wollen wir denn morgen früh gehen. Ich will kommen und Sie mit Martha abholen.“

„Eine Earlskrone,“ ſagte Pen, der ohne Zweifel ſelbſt Wohlgefallen daran hatte, „wird eine große Wir⸗ kung in Lamb Court und Smithfield thun. Halten Sie — Lady Rockminſter, wollen Sie nicht mit uns in eine kleine Verſchwörung treten?“

„Wie meinen Sie das, Verſchwörung, junger Mann?“

„Würden Sie nicht geruhen, morgen ein wenig unwohl zu ſein, und wenn der alte Mr. Hurter an⸗ kommt, wollen Sie mir nicht erlauben, ihn herein zu rufen? Wenn er in gute Laune verſetzt wird bei dem Gedanken, einen Baronet auf dem Lande behandeln zu dürfen, welchen Einfluß wird nicht eine Gräfin auf ihn

haben? Wenn er beſänftigt — wenn er ganz reif iſt,

rücken wir mit dem Geheimniß heraus, bringen das junge Volk herein, nöthigen ihm den väterlichen Segen ab und endigen die Komödie.“

„Ein Stückchen Unſinn,“ ſagte die alte Lady⸗ „Nehmen Sie Ihren Hut, Sir. Kommen Sie fort, Miß. Da — mein Kopf nimmt eine andere Richtung. Gute Nacht, junges Volk.“ Und wer weiß, ob nicht die alte Lady an ihre eigenen Tage der Vorzeit dachte, während ſie an Laura's Arm fortging, mit ihrem Kopfe winkte und vor ſich hin murmelte.

Mit dem frühen Morgen kamen Laura und Martha der Verabredung gemäß und die gewünſchte Senſation wurde, wie wir hoffen, in Lamb Court hervorgebracht, von wo die drei abfuhren, um Mr. und Mrs. Samuel Huxter in ihrer Wohnung in Charterhguſe zu beſuchen.

Die beiden Damen betrachteten einander mit gro⸗ ßem Intereſſe und mit nicht geringer Gemüthsbewegung von Fanny's Seite. Sie hatte ihren „Vormund,“ wie