Teil eines Werkes 
16. bis 19. Bändchen (1851)
Entstehung
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daß ich ſo wenig für ihn ſorge, daß ich ſo wenig be⸗ daure, daß er fort iſt. In den zwei letzten Monaten, wie hatte ich da gelernt, Arthur zu lieben! Ich ſorge für Nichts, als für Arthur, im Wachen und Schlafen iſt er mein Gedanke, er iſt nie von mir abweſend. Und daß ich denken darf, daß er mein, mein ſein ſoll! und daß ich ihn heirathen und nicht ſeine Dienerin ſein ſoll, wie ich noch dieſen Morgen erwartete: denn auf den Knieen hätte ich Blanche gebeten, mich mit ihm leben zu laſſen. Und nun — o es iſt zu viel. O Mut⸗ ter! Mutter, daß Du hier wäreſt!“ In der That, es war ihr, als ob Helen da, als ob ſie wirklich, obgleich unſichtbar, an ihrer Seite wäre. Eine Glorie von Glück entſtrahlte ihr, ſie bewegte ſich in verſchiedenem Tritt, ſie blühte mit neuer Schönheit. Arthur ſah die Veränderung, und die alte Lady Rockminſter bemerkte es mit ihren klugen Augen.

„Was für ein dünnes, zimperliches, kleines Ding Sie geweſen find,“ flüſterte ſie Laura zu — während Pen in luſtiger Stimmung lachte und ſeine Geſchichte mit Huxter erzählte — „und wie Sie es ſo geheim ge⸗ halten!“

„Wie helfen wir dem jungen Paar?“ fragte Laura. Miß Laura fühlte natürlich ein Intereſſe an allen jungen Paaren, wie edelgefinnte Liebhaber immer andere Liebende lieben.

„Wir müſſen ſie beſuchen“ ſagte Pen.

„Natürlich müſſen wir ſie beſuchen,“ ſagte Laura. Ich will Fanny recht lieb haben. Gehen wir unver⸗ züglich hin, Lady Rockminſter, darf ich den Wagen nehmen?“

„Jetzt gehen! — ei, Sie flupides Geſchöpf, es iſt Nachts elf Uhr. Mr. und Mrs. Hurter haben ſchon ihre Nachtmützen auf, ich bin's gewiß. Und es iſt jetzt Zeit für Sie, zu gehen. Gute Nacht Mr. Pendennis.“