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Hand geſehen, als der Erbe von Logwood auf Water⸗ loo Place aus dem Juwelierladen kam. Es war ge⸗ öffnet und auf dem weißen Satinkiſſen darin erhob ſich ein prachtvolles Schlangenbracelet mit einem flammen⸗ den Rubinkopf und Demantſchweif.
„Wie geht's, Pendennis?“ ſagte Foker. Blanche machte verſchiedentliche Bewegungen mit den Schultern und gab Zeichen von Intereſſe und Aufregung. Sie warf ihr Taſchentuch über das Bracelet und trat dann vor mit einer Hand, welche nicht wenig zitterte, um Pen zu grüßen.
„Wie befindet ſich die theuerſte Laura?“ fragte ſie. Foker's Geſicht inmitten ſeiner tiefen Trauer — dieſes Geſicht, ſo jämmerlich und verlegen, war eines, wie es des Leſers Einbildungskraft für ſich ſelbſt konterfeien muß — in dem Maße, daß Maſter Franz Clavering, der die drei intereſſanten Individuen mit äußerſter Vertraulichkeit anſah, Zeit hatte, die Worte zu rufen: „da gibt es einen Spaß!“ und klchernd zu ver⸗ ſchwinden.
Auch Pen hatte ſich bis auf dieſen Augenblick be⸗ zwungen, wie er aber Foker anſah, deſſen Ohren und Wangen ein hohes Roth überlief, brach er in ein Lachen aus, ſo wild und laut, daß es Blanche viel mehr er⸗ ſchreckte, als der ernſteſte Vorwurf gethan haben würde.
„Und das war alſo das Geheimniß? Du brauchſt nicht zu erröthen und Dich abzuwenden, Foker, mein Junge, Du biſt in der That ein Muſter von Treue! Könnte ich mich zwiſchen Blanche und eine ſolche Stand⸗ hafligkeit ſtellen? — Könnte ich mich flellen zwiſchen Miß Amory und fünfzehntauſend per Jahr?“
„Es iſt nicht das, Mr. Pendennis,“ ſprach Blanche mit großer Würde, „nicht Geld, nicht Rang. Nicht Gold bewegt mich; Standhaftigkeit, Treue, ein ganzes vertrauenvolles, liebendes Herz, iſt was ich ſchätze — ja, das ſchätze ich!“ Sie griff nach ihrem Taſchentuch, aber, bedenkend, was darunter war, hielt ſie ein; „ich


