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konnte. Wenn Sie an meiner Neigung zweifeln, ſo bin ich hier bereit, ſie zu bethätigen. Laſſen Sie Smirke hereinrufen, um uns unverweilt zu trauen, und von ganzem Herzen nehme ich mir vor, mein Gelübde zu halten und Sie, ſo lange ich lebe, werth zu halten und Ihnen ein treuer und liebender Gatte zu ſein.“ Von dem Fly ſprang Arthur ſodann nach dem Gatter⸗ thor, wo ihm ein Bedienter, den er nicht kannte, ent⸗ gegentrat. Der Mann ſchien überraſcht über die An⸗ näherung des Gentleman's mit dem Reiſeſack, den er keinen Verſuch machte, aus Arthur's Händen zu nehmen. „Ihre Herrlichkeit iſt nicht zu Haus,“ bemerkte der Mann.
„Ich bin Mr. Pendennis,“ ſagte Arthur. „Wo iſt Lightfoot?“
„Lightfvot iſt fort,“ antwortete der Diener. „My⸗ lady iſt draußen und meine Befehle gingen —“
„Ich höre Miß Amory's Stimme im Geſellſchafts⸗ ſaal,“ ſagte Arthur. „Nehmen Sie den Reiſeſack in ein Ankleidezimmer, wenn's gefällig iſt, und an dem Portier vorübergehend, ſchritt er gerade auf das Zim⸗ mer zu, aus welchem, als die Thür ſich öffnete, ein Wirbel melodiſcher Töne ihm entgegen drang. Unſere kleine Sirene ſaß am Klavier und ſang mit allem Zau⸗ ber ihrer Töne. Mr. Clavering ſchlief unbekümmert um die Muſik auf dem Sopha; aber neben Blanche ſaß ein Gentleman, der von dem Zug ihrer leiden⸗
ſchaftlichen und melancholiſchen Akkorde ganz hingeriſſen
war.
Als die Thür aufging, fuhr der Gentleman mit einem Hullo! auf, die Muſik verſtummte mit einem ſchwachen Schrei der Sängerin; Franz Clavering er⸗ wachte auf dem Sopha und Arthur trat vor mit den Worten: „Was, Foker! wie befindeſt Du Dich, Fo⸗ ker?“ Er blickte nach dem Piano, und dort war an Miß Amory's Seite juſt ſo ein Da Capo von hoch⸗ rothledernem Etui, wie er vor drei Tagen in Henry's


