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möchte; aber wer iſt nicht ermüdet worden oder gefal⸗ len? Wer iſt ohne Narbe aus dem Kampfe entkom⸗ men?“ und ſein Haupt fiel auf ſeine Bruſt und der junge Mann warf ſich demüthig und traurig vor dem Throne nieder, auf welchem die Weisheit ſitzt, die Liebe und das Erbarmen für Alle, und geſtand ſeine Schuld. „Was kommt auch auf Ruhm oder Armuth an!“ dachte er. „Wenn ich dieſes Mävchen heirathe, ſo habe ich gewählt, mag ich genng Stärke des Willens haben, ihr treu zu ſein und ſie glücklich zu machen. Wenn ich RKinder habe, ſo bitte ich zu Gott, daß ich in ihrer Mitte die Wahrheit ſpreche und thue, und ihnen einen ehrlichen Namen hinterlaſſe. Meine Heirath beut mir keinen Glanz; verdiente ihn mein Leben? Ich trete in eine neue Phaſe ein, ich flehe den Himmel, daß ſie beſſer als die letzte werde!“
Der Zug hielt in Tunbridge, während Pen dieſe Betrachtungen anſtellte, und er händigte ſeinem Nach⸗ bar, von dem er Abſchied nahm, die Zeitung wieder ein, während der fremde Geißtliche immer noch da ſaß und ſeine Augen auf ſein Buch geheftet hatte. Pen ſprang, den Reiſeſack in der Hand und entſchloſſen, dem Schickſal die Stirn zu bieten, aus dem Wagen.
Eine Fly brachte ihn ſchnell von der Station nach Lady Clavering's Haus, und während er dahin geführt wurde, verfaßte Arthur einen kleinen Sermon, den er an Blanche richten wollte, und der wirklich ſo tugend⸗ ſam, ehrlich und gutgeſinnt war, als ein Mann von ſeiner Gemüthsſtimmung und unter ſeinen Umſtänden nur immer ſprechen konnte. Der Inhalt davon war: „Blanche, ich kann aus Ihrem letzten Briefe nicht ent⸗ nehmen, was Ihre Meinung iſt, und ob mein ehrlicher, offener Vorſchlag für Sie annehmbar iſt oder nicht. Ich glaube, Sie kennen den Grund, der mich beſtimmt, auf die weltlichen Vortheile zu verzichten, welche eine Verbindung mit Ihnen mir bot, und welche ich, ohne mich in meinen Augen zu entehren, nicht annehmen


