Teil eines Werkes 
16. bis 19. Bändchen (1851)
Entstehung
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ihn als ein Ungeheuer, einen Thrannen, einen Verfol⸗ ger, und denkt an die brennenden Märtyrer, das blaſſe Geſicht der Gepeinigten, von der Flamme erleuchtet. Dieſen kommen keine Zweifel entgegen, ſie gehen ge⸗ troſt auf ihr Ziel los und tragen die Bürde der Logik.

„Möchten Sie einen Blick in die Zeitung thun, Sir?“ unterbrach ihn der ſtämmige Gentleman (ſie enthielt einen flammenden Artikel gegen den Orden des Gentleman's in dem ſchwarzen Rocke, der mit ihnen in dem Wagen reiste), Pen dankte ihm, nahm ihn, ſtüni aber fort, ohne zwei Sätze in dem Jvurnal zu leſen.

„Und doch würdeſt Du eines der Glaubensbekennt⸗ niſſe dieſer Männer mit ihren Folgen annehmen?“ dachte er. „Ach, du mußt deine eigene Bürde tragen, deinen eigenen Glauben formen, deine eigenen Gedanken den⸗ ken und dein eigenes Gebet beten. Welchem ſterblichen Ohr könnte ich Alles ſagen, wenn ich Luſt dazu hätte? Oder wer könnte Alles verſtehen? Wer kann erzählen, wie Andere zu kurz kommen, Gelegenheiten verſcherzen, wer die Leidenſchaften abwägen, die ſie überwältigen, die Gebrechen, welche ihre Vernunft unfähig machen, wel⸗ chen Umfang von Wahrheit und Recht iſt ſeines Nach⸗ bars Geiſt organiſirt zu verſtehen und zu thun? Wel⸗ cher unſichtbare und vergeſſene Zufall, Schrecken der Jugend, welcher glückliche oder unglückliche Wurf des Geſchicks kann den ganzen Lauf eines Lebens verändert haben? Ein Sandkorn mag den Ausſchlag geben, der Wurf eines Kieſels es beendigen. Wer kann Umſtände, Leidenſchaften, Verſuchungen abwägen, welche auf un⸗ ſere gute oder ſchlimme Rechnung kommen, außer Einem, vor deſſen ehrfurchtgebietender Weisheit wir knieen, und von deſſen Gnade wir Abſolution erbitten? Hier endet es,“ dachte Pen, „der heutige oder mor⸗ gende Tag wird die Rechnung meiner Jugend ſchließen; ein öder Rückblick, ach, eine traurige Geſchichte, mit mancher Seite, auf die ich gerne nicht zurückblicken