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Stimmung führte ihn zu Beidem, „fragten Sie mich, warum ich ferne von dem Kampfe der Welt blieb, und mir nur vie große Anſtrengung meines Nachbars mit anſchaute, ohne Theil an dem Kampfe zu nehmen, in dem Sie doch ſelbſt ein bloßer Dilettant zu ſein ge⸗ ſtehen, bei dieſem Bekenntniß eines allgemeinen Skep⸗ ticismus, und wo Sie doch ſelbſt nur ein gleichgiltiger Zuſchauer find! Sie ſind ſechsundzwanzig Jahre alt und ſo blaſirt, als ein Wüſtling von ſechzig. Sie hof⸗ fen, ſorgen und glauben nicht Viel. Sie zweiſeln an andern Menſchen ſo viel, als an ſich ſelbſt, während die Welt, beſtände ſie aus lauter ſolchen poco curanti, wie Sie, unerträglich wäre; und lieber wollte ich in einer Wildniß voller Affen leben und auf ihr Geſchnatter horchen, als in einer Geſellſchaft vovn Menſchen, die Alles verneinen.“ Wären lauter heilige Bernhard und Dominikus auf der Welt, ſie wäre gleich widerwärtig,“ ſagte Pen, „und am Ende von ein Paar Jahrzehnten würde es aus mit ihr ſein. Wünſchten Sie, daß jeder Mann, ! den Kopf geſchoren, und jedes Weib in einem Kloſter! ſteckend, das Prinzip der Kaſteiung in volle Ausübung brächten? Wünſchten Sie, daß Konventikellieder in 1 jeder Stadt der Welt von einem Gäßchen zum andern gellten? Wollten Sie, daß alle Vögel der Wälder! eine Note ſängen und in einerlei Flug ſich bewegten? 1 Sie heißen mich einen Skeptiker, weil ich anerkenne, was iſt, und wenn ich anerkenne, daß, ſei es ein Hänf⸗ 1 ling oder eine Lerche, ein Prieſter oder Pfarrer, ſei d es, will ich ſagen, irgend eine Einzelheit der unendlichen ! Manigfaltigkeiten der Geſchöpfe Gottes, (deſſen Namen „ ſchon ich immer mit Ehrfurcht ausgeſprochen wünſchte, e und dem man immer nur mit ehrerbietigem Grauen e nahen ſollte,) ich ſage, daß das Stubium und die An⸗ e erkennung der Manigfaltigkeit unter den Menſchen 6 hauptſächlich unſere Ehrfurcht und Bewunderung für b den Schöpfer, Beherrſcher und Ordner all dieſer Sei 4


