Teil eines Werkes 
16. bis 19. Bändchen (1851)
Entstehung
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noch Zeit. Ich bin Ihr Mann. Sie ſind ein guter

Geſelle und haben mir immer treue Genoſſenſchaft ge⸗

halten, und eine Zwanzigpfundnote mehr oder weniger,

macht mir Nichts aus.“ Aber Strong ſagte, nein, er

brauche kein Geldz er ſei noch flott, ganz flott — „das „ heißt, nicht flott genug, um Ihnen Ihr letztes Anlehen zurück zu zahlen, aber wohl im Stande, es einige Zeit ſo fortzutreiben — und ſo ſchieden ſie nach einem nicht unfreundlichen Lebewohl. — Hatte der Beſitz von Geld Altamont wirklich ehrlicher und liebenswürdi⸗ ger als bisher gemacht, oder ihn in Strong's Augen nur ſo ſcheinen laſſen ? Vielleicht war er wirklich beſſer, und das Geld hatte ihn beſſer gemacht. Vielleicht war es die Schönheit des Reichthums, welche Strong ſah und hoch achtete. Aber er argumentirte bei ſich folgen⸗ der Maßen: dieſer arme Teufel, dieſer unglückliche Auswürfling von heimgekehrtem Sträfling iſt ein zehn⸗ mal ſo guter Burſche als mein Freund Sir Francls Clavering, Bart. Er hat Muth und Eyrlichkeit. Er hält zu einem Freund, und bietet dem Feinde die Stirn. Der Andere hat nicht das Herz, das Eine oder das Andere zu thun. Und was hat den armen Teufel in's Hinterwaſſer gebracht? Er war nur ein wenig aus dem Häuschen und unterzeichnete ſeines Schwiegervaters Namen. Mancher hat ſchon Schlimmeres gethan, kommt nicht zu Schaden und hält den Kopf hoch empor. Cla⸗ vering iſt in dem Fall. Nein, der hält ſeinen Kopf nicht empor, er that es in ſeinen beſten Tagen nicht.“ Und Strong bereute vielleicht die Unwahrheit, die er dem freigebigen Oberſt geſagt, daß er kein Geld brauche; aber es war eine Unwahrheit auf Seite der Ehrlichkeit, und der Chevalier vermochte es nicht über ſich, zum zweiten Mal von ſeinem geächteten Freunde zu borgen. Ueberdies konnte er ausreichen. Clavering hatte ih Einiges verſprochen; nicht als ob Claverings Verſpr ungen getraut werden könnte; aber der Chevalier hoffnungsvoll und rechnete auf die vielen Wechſelfä