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dem Marquis von Steyne in allen Stücken um Rath gefragt. Wir ſollten Verſchiedentliches wiſſen, Mr. Light⸗ fvot. Sie ſind ein junger Mann, ich bin ein alter Kauz, wie Sie ſagen. Wir haben Beide die Welt ge⸗ ſehen, und wir Beide wiſſen, daß es nicht das Geld macht, nicht daß man Baronet iſt, nicht daß man ein Stadt⸗ und ein Landhaus, noch armſelige fünf oder ſechstauſend per Jahr hat.“
„'s ſind zehen, Mr. Morgan,“ rief Mr. Lightfoot mit großer Lebhaftigkeit.
„Es mag ſo geweſen ſein, Sir,“ ſagte Morgan mit ruhigem Ernſt; „es mag ſo geweſen ſein, Mr. Light⸗ foot, aber es ſind jetzt keine ſechs, keine fünf, Sir. Es iſt verteufelt darein getunkt und geſchnitten worden, Sir, durch die vermaledeite Verſchwendung Ihres Herrn mit ſeinem Elbogenſchütteln und ſeinem Zetteldiskon⸗ tiren, und ſeiner Cottage in dem Regency⸗Park und ſei⸗ nen tauſend Heilloſigkeiten. Er iſt ein Letzer, Mr. Light⸗ foot, — ein Letzer, Sir, und das wiſſen Sie. Und es iſt nicht das Geld, Sir — nicht ſolches Geld wenig⸗ ſtens wie das, auf jeden Fall, das von einem Kalkut⸗ ter Rechtsmäckler kommt, und ich darf ſagen in dem Blute der armen Hungerleider von Schwarzen ausge⸗ wunden iſt — das Einem eine Stellung in der Geſell⸗ ſchaft gibt, wie Sie recht wohl wiſſen. Wir haben kein Geld, aber wir gehen überall hin; es gibt kein Zimmer einer Haushälterin von einiger Bedeutung in dieſer Stadt, Sir, wo James Morgan nicht willkommen iſt. Und ich habe Sie in dieſen Klub gebracht, Lightfoot, wie Sie wohl wiſſen, obgleich ich ein alter Kauz bin, und ohne mich hätten ſie Sie hinaus ballotirt, ſo ge⸗ wiß Sie Frederic heißen.“
„Ich weiß es wohl, Mr. Morgan,“ ſagte der An⸗ dere mit vieler Demuth.
„Nun denn, nennen Sie mich keinen alten Kavz, Sir, es iſt nicht gentlemäniſch, Frederie Lightfoot. Ich kannte Sie, als Sie noch Cabjunge waren und Ihr


