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„Weinen Sie ein wenig; brauchen ſich nicht vor mir zu geniren, es wird Sie etwas erleichtern,“ ſagte der Andere. „Nun, ich muß ſagen, ich hielt Sie vordem für einen ſo glücklichen Burſchen, und was für ein er⸗ bärmliches Kanonenfutter Sie ſind!“
„Es iſt eine Schande, wie ſie mich behandeln,“ fuhr Clavering fort, — denn obgleich für gewöhnlich ſchweig⸗ ſam und gefühllos, konnte der Baronet doch über ſeine eigenen Bekümmerniſſe, wenn es ihn ankam, ſtunden⸗ lang Thränen vergießen. „Und — und, bei Gott, Sir, ich habe nicht ſo viel Geld, um das Cabriolet zu bezahlen, das unten auf mich an der Thüre wartet; und die Thorwächtersfrau, die Mrs. Bolton, lieh mir drei Shilling, und ich mag ſie nicht um mehr bitten, und ich bat den verdammten alten Coſtignan, den vermale⸗ deiten alten irländiſchen armen Schlucker, und er hatte keinen Shilling, der Bettler; und Campion's war nicht in der Stadt, ſonſt hätte er ein kleines Wechſelchen für mich angenommen, das bin ich überzeugt.“
„Ich glaubte, Sie hätten Ihrer Frau auf Ihre Ehre verſprochen, Sie wollten Ihren Namen nicht mehr unterſchreiben,“ ſagte Mr. Altamont, indem er ſeine Cigarre abſchlug.
„Warum läßt ſie mich denn auch ohne Taſchen⸗ geld? Gott verdamm mich, ich muß Geld haben. —
„Oh, Am —, oh, Altamont, ich bin der elendeſte Bettler, der auf Gottes Erdboden lebt.“
„Sie würden's gerne haben, wenn ein Burſche Ihnen eine Zwanzigpfundnote borgte, nicht wahr?“ fragte der Andere.
„Wenn Sie's wollten, ſo würde ich Ihnen für immer dankbar ſein — für immer, mein theuerſter Freund,“ rief Clavering.
„Wie viel würden Sie geben? Wollen Sie einen Wechſel von fünfzig Pfund auf ſechs Monate, halb Papier, und halb baar?“ fragte Altamont.
„Ja, ich, das wünſchte ich, helfen Sie mir, und


