Teil eines Werkes 
9. bis 13. Bändchen (1851)
Entstehung
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Geſchäft für ſeinen Herrn beſorgte, erſchien Sir Fran⸗ eis in den Zimmern und fand den Botſchafter des Na⸗ waub allein. Er ſchalt auf die Welt im Allgemeinen, daß ſie gegen ihn herzlos und unfreundlich, ſchalt auf ſein Weib, daß ſie unedel, auf Strong, daß er undank⸗ bar gegen ihn ſei — hundert Pfund habe er Ned Strong gegeben — ſei ſein Lebtag ſein Freund geweſen, habe ihn, beim Jupiter, vom Gefängniß befreit — und nun nehme Ned Partei gegen ihn, und hetze ſie zu ihrer hölliſch unfreundlichen Behandlung gegen ihn auf. „Sie haben ſich gegen mich verſchworen, mich geldlos zu hal⸗ ten, Altamont,“ ſagte der Baronet, „ſie geben mir nicht ſo viel Taſchengeld, als Frank in der Schule.“

„Warum gehen Sie nicht hinab nach Richmond, Clavering und borgen von ihm?“ ſagte Altamont und brach in ein wildes Gelächter aus. „Er könnte gewiß nicht zuſehen, wie ſein armer, alter Bettler von Vater ohne Taſchengeld wäre, oder? —“

„Ich ſage Ihnen, ich habe mich grauſam demüthi⸗ gen müſſen,“ ſagte Clavering. „Sehen Sie her, Sir — ſehen Sie her auf dieſe Pfandbillete! denken Sie fich, ein Mitglied des Parlaments und einen alteng⸗ liſchen Baronet, bei Gott, der gezwungen iſt die Klingel vom Geſellſchaftszimmer, einen Buhl⸗Tintenzeug und einen Papierhalter mit einem goldenen Entenknopf, der, ich darf es wohl ſagen, meine Frau fünf Pfund gekoſtet, und wofür ſie mir nur fünfzehn Shilling und ſechs Pence geben wollten, verpfänden mußte! Oh, Armuth, Sir, iſt eine große Demüthigung für einen Mann von meinen Gewohnheiten, und hat mich zu Thränen gebracht, Sir, — zu Thränen; und der verdammte Kammerdiener — ich wollte, beim Teufel, er wäre gehenkt! — hat die infame Frechheit gehabt und mir gedroht, es Mylady zu ſagen, als ob, was ich im Hauſe habe, nicht mein eigen wäre, und ich es behalten, oder aus dem Fenſter werfen könnte, wenn's mir beliebte, bei Gott! Der ver⸗ trakte Schuft!“