Teil eines Werkes 
9. bis 13. Bändchen (1851)
Entstehung
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nicht ohne Hoffnung, ſie zugänglicher zu finden, als ihr Faktotum Mrs. Bonner. Oft und viel hatte er zuvor ſeines Klienten Sache mit Lady Clavering plädirt, und ihre Gutmüthigkeit zum Nachgeben gebracht. Er ver⸗ ſuchte es noch ein Mal. Er ſchilderte ihr in düſtern Farben die Lage, in welcher er Sir Francis fand, und wollte nicht für die Folgen ſtehen, wenn er nicht Mittel fände, ſeine eingegangenen Verpflichtungen zu erfüllen.

„Sich umbringen,“ lachte Mrs. Bonner, „ſich um⸗ bringen, will er? Sterben iſt das Beſte, was er thun kann.“ Strong betheuerte, daß er ihn mit den Raſier⸗ meſſern auf dem Tiſche gefunden, aber darüber lachte Lady Clavering mit Bitterkeit, „er thut ſich Nichts zu Leid, ſo lang noch ein Shilling da iſt, um den er eine arme Frau noch bringen kann. Für ſein Leben iſt Nichts zu beſorgen, Kapitän, darauf verlaſſen Sie ſich. Ach es Bei ein ſchlimmer Tag, an dem ich ein Auge auf ihn warf.“

„Er iſt ſchlimmer, als der erſte Mann,“ rief Mh⸗ lady's Adjutant. „Er war ein Mann, er war — ein wilder Teufel, aber er hatte den Muth eines Mannes — wogegen dieſer Burſche — was hilft's, wenn My⸗ lady ſeine Rechnungen bezahlt, ihre Demante verkauft und ihm verzeiht? Er iſt das nächſte Jahr wieder eben ſo ſchlimm. Das Nächſte, was zu erwarten ſteht, iſt, daß er ſie wieder betrügt und beraupt; und ihr Geld geht dafür hinaus, daß er einen Rudel Schufte und Betrüger hält — ich meine nicht Sie, Kapitän, Sie find ein guter Freund zu uns geblieben, außer daß wir wünſchen müſſen, wir hätten nie ein Auge auf Sie ge⸗ richtet.“

Der Chevalier erſah aus den Worten, welche Mre. Bonner in Bezug auf die Demanten entſielen, daß die gütige Begum wenigſtens noch ein Mal ſich erweichen wollte, und daß noch Hoffnung für ſeinen Gebieter ei.

„Auf mein Wort, Ma'am,“ ſagte er mit wirklichem