Teil eines Werkes 
9. bis 13. Bändchen (1851)
Entstehung
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denn auch eine Note, die ihn einlud, bei ſeinem beküm⸗ merten Freunde, F. C. in Short's „Hotel Blackfriars einzuſprechen, und nach Mr. Francis zu fragen. Denn der Baronett war ein Gentleman, der die Eigenthüm⸗ lichkeit hatte, eher eine Lüge zu ſagen, als nicht, und begann immer einen Kampf mit dem Glücke damit, daß er Ferſengeld gab und ſich verbarg. Der Boots (Hausknecht) von Mr. Shorts Wirthſchaft, welcher Clavering's Bot⸗ ſchaft nach Grosvenor-Place überbrachte und ſeinen Tep⸗ pichſack mit zurück nahm, witterte ſogleich, wer der Eigenthümer des Nachtſackes ſei, und theilte ſeine Ent⸗ deckung dem Bedienten mit, der die Frühſtücktafel deckte, die Neuigkeiten in die Bedientenhalle brachte, und ſie mit zu Mrs. Bonner, Mylady's Haushälterin und ver⸗ trauter Dienerin, nahm, welche ſie ſchließlich Mylady ſelbſt überbrachte. Und ſo wußte denn jede einzelne Perſon in dem Grosvenor⸗Place⸗Haushalt, daß Sir Francis unter dem Namen Francis in einer Schenke am Blackfriars Road im Verſtecke ſei. Sir Francis's Kutſcher theilte die Neuigkeit den Kutſchern anderer Gentlemen mit, die ſie ihren Herren zutrugen, ſowie den benachbarten Tatterſall's, wo man die ſehr dü⸗ ſtere Vorausſetzung machte, daß Sir Francis Cla⸗ vering eine Tour in die Levante zu machen im Be⸗ griffe ſei.

Im Verlauf jenes Tages war ſehr merkwürdig, wie viel Briefe unter der Adreſſe des Sir Francis Clave⸗ ring Bart. ihren Weg nach dem Halltiſche fanden. Der franzöſiſche Koch ſandte ſeine Rechnung an Mylady. Die Krämer, welche den Tiſch Ihrer Herrlichkeit ver⸗ ſorgten, und die Herren Finer und Gimcrack, die Seiden⸗ händler und Tapeziere, und Madame Crinoline, die aus⸗ gezeichnete Putzmacherin, beförderte gleichfalls Ihre klei⸗ nen Rechnungen an Ihre Herrlichkeit, in Geſellſchaft von Miß Amory's beſonderer, und keineswegs unbe⸗ deutender Rechnung von jedem dieſer Etabliſſements.

Am Nachmittag bes Tages nach dem Derby, als