Teil eines Werkes 
9. bis 13. Bändchen (1851)
Entstehung
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iſt kein Troſt für mich geweſen, Major. Laura ſollte Pen heirathen.“

„Heirathen auf fünfhundert per Jahr! meine theure, gute Seele. Sie ſind nicht bei Sinnen!“ ſagte Major Pendennis, überdenken Sie, was ich Ihnen geſagt habe. Thun Sie in Ihren Angelegenheiten mit Ihrem un⸗ glücklichen Gatten Nichts, ohne mich um Rath zu fra⸗ gen, und vergeſſen Sie nicht, daß der alte Pendennis immer Ihr Freund iſt.“

Einige Zeit vorher hatte Pen's Onkel auf ähnliche Weiſe mit Miß Amory geſprochen, er hatte ihr die Paßlichkeit der Parthie, die er im Wurf hatte, ausge⸗ deutet, und ſah ſich verpflichtet, zu behaupten, daß ge⸗ genſeitige Paßlichkeit von Allem das Beſte in der Welt ſei, um darauf zu heirathen — das Einzige. Sehen Sie Ihre Liebesheirathen, meine Theure. Die Leute, welche aus Liebe heirathen, ſind alle dafür bekannt, daß ſie ſpäter in Zank und Händel leben, und ein Mädchen, das mit Jack nach Gretna Green davon läuft, entläuft, darauf kann man zählen, mit Tom nachher in die Schweiz. Die große Hauptſache beim Heirathen iſt, daß die Leute unter ſich überein kommen, einander nützlich zu ſein. Die Lady bringt die Mittel und der Gentleman bedient ſich derſelben; meines Jungen Weib bringt das Pferd, und, bei Gott, Pen ſetzt ſich darauf und gewinnt den Preis. Das heiße ich eine verſtändige Heirath, ein Pärchen, wie dieſes, hat was zu ſchwatzen, wenn ſie zu⸗ ſammen kommen. Wenn ſie mit Cupido ſelbſt plaudern wollten, — wenn Blanche und Pen Cupido und Pſyche wären, bei Gott, — ſie würden nach einigen Abenden, wenn ſie Nichts, als von Gefühl zu ſprechen hätten, zu gähnen anfangen.“

Miß Amory war mit Pen wohl zufrieden, ſo lange kein Beſſerer da war. Und wie viele andere junge Da⸗ men gleichen ihr nicht, und wie viele Neigungs⸗Heira⸗ then gehen gut bis ans Ende? und wie viele ſenti⸗ mentale Firmen machen nicht am Ende bankerott, und