Teil eines Werkes 
9. bis 13. Bändchen (1851)
Entstehung
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in den Steigbügel ſetzen und in den Satiel kommen, ſo zweifle ich nicht, daß er nicht der Letzte auf dem Felde ſein wird. Ma'am, ich habe den Jungen auf die Probe genommen und kenne ihn, glaube ich, ziemlich wohl, er iſt ein viel zu bequemer, ſorgloſer, phantaſti⸗ ſcher Burſche, um eine Parforcetour zu machen, und ſo, wie unſere Herren vom Rechte thun, an das Ziel ſeiner Tage zu kommen. Aber geben Sie ihm einen Anlauf und gute Freunde und Gelegenheit, und ich gebe Ihnen mein Wort darauf, er macht ſich einen Namen, daß ſeine Söhne ſtolz darauf ſind. Ich ſehe keinen Weg für einen Burſchen, wie er, empor zu kommen, als durch eine kluge Heirath — nicht mit einer bettelhaften Erbin, nicht um ſein Lebtag mit fünfzehnhundert per Jahr ſitzen zu bleiben — ſondern mit Jemand, dem er, und der ihm in der Welt forthelfen kann und der er zum Erſatz für die Vortheile, die ſie ihm bringt, einen guten Namen, und bei Gott, eine Stellung in der Welt ge⸗ ben kann. Es wäre beſſer für Sie, einen ausgezeich⸗ neten Schwiegerſohn zu haben, als Ihren Gatten im Parlament zu erhalten, der weder ſich, noch ſonſt Je⸗ mand etwas nützt und darum, ſage ich, habe ich mich für Sie intereſſirt und biete Ihnen an, was für beide Theile, glaube ich, ein guter Handel iſt.“

„Sie wiſſen, ich betrachte Arthur beinahe jetzt ſchon als ein Glied der Familie,“ ſagte die gutmü⸗ thige Begum, „er kommt und geht wie's ihm beliebt, und je mehr ich an ſeine liebe Mutter denke, deſto mehr ſehe ich, daß wenig Leute ſo gut — Niemand ſo gut gegen mich iſt. Ganz gewiß, ich weinte, als ich von ihrem Tode hörte und würde ſelbſt für ſie getrauert haben, nur ſteht mir das Schwarze nicht. Und ich weiß, wen ſeine Mutter wollte, daß er heirathen ſollte — Laura, meine ich, welche die alte Lady Rockminſter ſo lieb gewonnen hat, und es iſt kein Wunder. Sie iſt ein beſſeres Mädchen, als das meinige. Ich kenne Beide. Und meine Betſy — Blanche, meine ich —