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Erziehung. Welch' ſeltſames Volk hatten ſie um ſich verſammelt! Sir Francis Clavering ſei ein Spieler, und lebe, wie allgemein bekannt, in Geſellſchaft von Schwarzfüßen und Auswürflingen. Hely Clinker, der in ſeinem Regiment war, ſagte, daß er nicht blos in den Karten betrog, ſondern auch die weiße Feder zeigte. Was wohl Lady Rockminſter eingefallen ſei, daß ſie ſie eingeführt habe? Nach der erſten Saiſon ließ ſie Lady Rockminſter, welche ſich ihrer angenommen hatte, wieder ſtehen. Die hohen Ladies wollten ihre Töchter nicht zu ihren Parthien nehmen, die jungen Männer, welche bei ihnen erſchienen, benahmen ſich mit der ärgerlichſten Freiheit und ſchmählichſten Vertraulichkeit; und die arme Lady Clavering ſelbſt geſtand, daß ſie, was ſie Canal (canaille) nannte, in ihr Parlour aufnehmen müßte, weil die „Hohen“ nicht kommen wollten.
Sie hatte nicht den geringſten böſen Willen gegen die Canal, die arme, liebe Lady, oder irgend welchen Stolz für ſich ſelbſt, oder den Gedanken, daß ſie beſſer ſei, als ihre Nachbarin; aber ſie hatte blindlings die Befehle anerkannt, welche bei ihrem Eintritt in die Welt ihre ſociale Pathin ihr gegeben hatte. Sie hatte wiſſen wollen, wen ſie zu ſich bat. Die „Canal“ war allerdings viel gefälliger, als die ſogenannte „Geſell⸗ ſchaft,“ aber wie wir ſchon früher ſagten, es iſt leicht, eine Geliebte zu verlaſſen, aber von ihr verlaſſen zu werden, iſt grauſam. So kann man ohne großen Verdruß eine Geſellſchaft aufgeben ohne anderes Gefühl beim Scheiden, als das der Erleichterung; aber empfindlich iſt die Demüthigung und Pein, wenn euch die Geſell⸗ ſchaft aufgibt.
Einen jungen Mann der Faſhion wenigſtens haben wir erwähnt, von dem ſich erwarten ließ, daß er treu erfunden würde, unter den treuloſen, und Harry Foker, Esquire, war dieſer junge Mannz aber er hatte das Ding nicht klug angefangen, und die unglückliche Lei⸗ venſchaft, zuerſt Pen anvertraut, ward ruchbar und


