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„Was haſt Du gewonnen, Franky, mein Lieber?“ fragte Mama.
„Wie viel ſind fiebzehn halbe Kronen? Zwei Pfund und eine halbe Krone, nicht wahr? Ich zog Vorar in unſrer Lotterie, aber ich kaufte Podasokys und Man ⸗milliner von Leggat dem Jüngern für zwei offene Torten und eine Flaſche Ingwerbier.“
„Du kleine, gottloſe Spielratze, wie wagſt Du, ſo früh zu beginnen?“ rief Miß Amory.
„Halt Dein Maul, wenn ich bitten darf, wer hat jemals Dich um Erlaubniß gefragt, Miß?“ ſagte der Bruder. „Und ich ſage Dir Ma —“
„Nun, Franky, Schätzchen?“
„Du gibſt mir aber gleichwohl etwas in die Taſche, wenn ich zurückgehe, —“ und hier brach er in ein Lachen aus. „Ich ſage, Ma, ſoll ich Dir etwas er⸗ zählen?“
Die Begum drückte ihren Wunſch aus, dies Etwas zu hören, und ihr Sohn und Erbe fuhr fort:
„Als ich und Strong unten am großen Stande nach dem Rennen waren, und ich mit Leggat, dem Jün⸗ gern, ſprach, der dort mit ſeinem Alten war, ſah ich Pa, der wild wie ein Bär um ſich blickte, und ich ſage Dir, Ma, Leggat, der Jüngere, erzählte mir, er habe ſeinen Alten ſagen hören, Pa habe ſiebentauſend ver⸗ loren, indem er auf den Favourite *) hielt. Ich will nie auf den Favourite halten, wenn ich das Alter habe, nein, nein — hol mich der, wenn ich's thue. Laſſen Sie mich voch in Ruhe, Strong, wollen Sie?“
„Kapitän Strong! Kapitän Strong, iſt es wahr?“ rief die unglückliche Begum, „hat Sir Francis wieder gewettet? Er verſprach mir, er wollte nicht. Er gab mir ſein Ehrenwort, daß er nicht wolle.“
Strong hatte von ſeinem Sitze auf dem Bocke aus
*) Dasjenige Pferd, welches am Tage des Wettrennens für das beſte gehalten wird.


