Teil eines Werkes 
9. bis 13. Bändchen (1851)
Entstehung
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das Ende der Mittheilung des jungen Clavering gehört, und ſuchte vergeblich ſeiner unglücklichen Zunge Einhalt zu thun.

„Ich fürchte, es iſt wahr, Ma'am,“ ſagte er, ſich umwendend, „ich beklage den Verluſt ſo viel, als Sie es können. Er gab mir, wie Ihnen, das Verſprechen; aber die Verſuchung zum Spiele iſt zu ſtark für ihn, er kann ihr nicht widerſtehen.“

Lady Clavering brach bei dieſer Unglückspoſt in einen Strom von Thränen aus. Sie beklagte ihr un⸗ glückliches Schickſal als das größte Elend, das ein Weib treffen könne. Sie erklärte, ſie wollte ſich von ihm trennen, und für dieſen undankbaren Mann keine Schul⸗ den mehr bezahlen. Sie erzählte unter Thränen mit großer Zungenfertigkeit eine Reihe von Geſchichten, die nur zu authentiſch waren, und zeigte, wie ihr Gatte ſie betrogen und wie ſtandhaft ſie ihm zur Seite geblieben war; aber in dieſer traurigen Lage, während der junge Hoffnungsvolle an die zwei Guineen dachte, die er ſelbſt gewonnen hatte, und der Major in ſeinem verdüſterten Geiſte überlegte, ob gewiſſe Pläne, die er gebildet, nicht lieber aufgegeben würden, fuhr der glänzende Wagen endlich vor Begums Haus in Großvenor Place, indeß die Pflaſtertreter und die Jungen auf dem Platze herum ſchlenderten, um nach der allgemeinen Gewohnheit Zeu⸗ gen des Schluſſes des Derbytags zu ſein, und jedem herzufahrenden Wagen zujubelten und die Glücklichen, welche ausſtiegen, beneideten.

„Und für den Sohn dieſes Mannes ſoll ich zur Bettlerin werden!“ ſagte Blanche, vor Aerger zitternd, indem ſie, an den Arm des Majors gelehnt, die Treppen hinauf ging, — „für dieſen Betrüger — dieſen Schwarz⸗ fuß — dieſen Lügner — dieſen Weiberräuber!“

„Beruhigen Sie ſich, meine theure Miß Blanche,“ ſagte der alte Gentleman, „ich bitte, beruhigen Sie ſich. Sie find ſchlimm, ſehr ungerecht behandelt worden, aber erinnern Sie ſich, daß Sie immer einen Freund an mir