Teil eines Werkes 
9. bis 13. Bändchen (1851)
Entstehung
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Gedanken durch Fanny's Sinn, welche ſchone Zeiten, welche düſtere Kämpfe, welche einſame Schmerzen und verſchämte Troſtgründe rief ſie ſich nicht in ihre Er⸗ innerung zurück? Welchen Schmerz fühlte nicht das arme, kleine Geſchöpf, wenn es bedachte, wie innig es ihn geliebt hatte, und daß es ihn nicht mehr liebe. Da ſiand er, für den ſie noch vor zehn Monaten ſter⸗ ben wollte, als Stutzer, übermüthig, mit ſchwarzem Flor um den weißen Hut, Gagatknöpfchen im weißen Hemde und einer Nelke in ſeinem Rock, die wahrſcheinlich eine Andere ihm gegeben hatte, mit den engſten laven⸗ velfarbigen Handſchuhen, ſchwarz genäht, und dem dünn⸗ ſten der Stöcke. Und Mr. Hurter trug keine Hand⸗ ſchuhe und große Blücherſtiefeln, und roch wenigſtens ſehr ſtark nach Tabak und ſah aus, ja das mußte man geſtehen, er ſah aus, als ob ein Eimer Waſſer ihm wohl bekommen würde! Alle dieſe Gedanken und My⸗ riaden Anderer drängten ſich durch Fanny's Sinn, während ihre Mama ihre Rede hielt und das Mädchen unter ihren Augwimpern hervor Pendennis über⸗ ſchaute — ihn voll überſchaute, vom Kopf bis zu den Füßen, den Kreis um ſeine weiße Stirn, den ſein Hut, als er ihn lüpfte, hinterließ, ſein ſchönes, ſchönes Haar war wieder gewachſen, das Angehänge an ſeiner Uhr⸗ kette, den Ring an ſeiner Hand unter ſeinem Hand⸗ ſchuh, den niedlichen, glänzenden Stiefel, ſo ungleich Sam's! — Und nachdem ihre Hand einen kleinen, ſchäckernden Druck dem lavendelfarbigen, bockledernen Handſchuh gegeben, der ihr hingehalten worden, und ihre Mutter verorirt hatte, war Alles, was Fanny vorzubringen wußte: — „dieß iſt Mr. Samuel Hur⸗ ter, den Sie, glaube ich, früher gekannt haben, Sir; Mr. Samuel, Sie kennen, Sie kannten Mr. Penden⸗ nis früher — und — und wollen Sie nicht Etwas — einige Erfriſchung zu ſich nehmen?“

Dieſe wenigen Worte, zitternd und ungeſchminkt, wie ſie waren, vorgebracht, wurden von Pendennis da⸗