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Ereigniß des Tages — das Derby⸗Wettrennen — über die grünen Raſen dahinſtürzte, vorbei an den jubelnden Millionen Volkes, das verſammelt war, um das pracht⸗ volle Schauſpiel mit anzuſehen; es war Wheeler's Drag („Harlequins Head“), der eine Geſellſchaft auserwähl⸗ ter Geiſter von Bow Street mit einem In promptu- Luncheyn hintenauf herabgebracht hatte.
Als die wirbelnden Renner vorbeiſchoßen, rief jeder der Auserwählten den Namen des Pferdes, oder der Farben, von denen er glaubte oder hoffte, daß ſie zu⸗ vorderſt blieben: „Der Kornet!“ „Der Muffineer!“ „Die blauen Aermel!“ „Die gelbe Mütze! die gelbe Mütze! die gelbe Mütze!“ und ſo fort ſchrien die wettenden Gentlemen, während der koſtbaren, durchzitternden Mi⸗ nute, bevor der Kampf entſchieden war. Und als das flatternde Signal aufblies, welches das berühmte Roß Podasokys als Sieger im Wettrennen verkündete, ſprang einer der Gentlemen auf dem Drag von Harlequins Head empor auf dem Dache, als ob er eine Taube wäre und nach London oder York mit der Neuigkeit fliegen wollte.
Aber ſein Aufſchwung erhob ihn nur wenige Zoll von ſeinem Standpunkte, auf den er wieder im Augen⸗ blick herabkam, ſo daß das Firmament der gebrechlichen alten Kutſche von dem Gewichte ſeines Jubels erkrachte. „Hurray! Hurray!“ ſchrie er, „Podasokys iſt der Ge⸗ winner! Souper für Zehn; Wheeler, mein Junge, lade ſie alle umher und zum Henker, mit der Zeche!“
Und die Gentlemen auf dem Wagen, die ſchäbigen Schwadroneur und die zweifelhaften Stutzer riefen: „Dank Ihnen, wünſchen Glück, Oberſt, ſoupiren mit Ihnen mit Vergnügen,“ und flüſterten einander zu: „der Oberſt gewinnt fünfzehnhundert und bekam die Wette noch dazu von einem guten Zahler.“ uund jeder der ſchäbigen Stutzer und traurigen Dandies begann ſeinen Nachbar mit Argwohn zu beau⸗ gen, damit dieſer Nachbar nicht den Vortheil erhaſche,
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