Teil eines Werkes 
9. bis 13. Bändchen (1851)
Entstehung
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den Oberſt in eine einſame Ecke zu nehmen und ihm Geld abzuborgen. Der Gewinner auf den Povasokys konnte während des ganzen Nachmittags nicht allein ſein, ſo ſcharf bewachten ihn und einander ſeine Freunde.

Auf einer andern Seite der Rennbahn war zu ſehen ein Gefährt jedenfalls beſcheidener, wenn nicht ärmlicher als die verwitterte Kutſche, welche die hohen Geiſter von „Harlequins Head“ herabgebracht hatte. Dieß war Cab Nro. 2002, welches einen Gentleman und zwei La⸗ dies von der Cabſtation auf dem Strande geführt hatte. Eine der Ladies, welche auf dem Bock des Cabriolets ſaß und mit ihrer Mama und ihrem Begleiter ein Mahl in Hummerſalat und bitterem Ale hielt, blickte ſo friſch und hübſch darein, daß viele der glänzenden jungen Dandies, welche die Rennbahn entlang ſchlenderten und ſich der edeln Beluſtigung der Sticks (ein Spiel) er⸗ freuten, und mit den ſchön gekleideten Ladies in den ſchönen Wagen auf den Hills ſprachen, dieſe Zauber ver⸗ gaßen, um einen Blick auf das lächelnde, roſenwangige Mädchen zu werfen. Das Erröthen der Jugend und der guten Laune bedeckte des Mädchens Wangen und ſpielte auf dem ſchönen Geſicht, wie die prächtigen, glänzenden Wölkchen an dem heitern Himmel über ihren Häuptern. Der ältern Dame Wange war auch roth, aber das war eine perennirende Roſe, deren Roth ſich nur durch friſche Züge blaſſen Bieres und Branntweins und Waſ⸗ ſer erhöhte, bis ihr Angeſicht mit der hochrothen Schaale des Hummers, den ſie verſchlang, wetteiferte.

Der Gentleman, welcher die beiden Ladies eskor⸗ tirte, war äußerſt thätig in der Bedienung derſelben. Hier an der Rennbahn, wie auf der Herabfahrt, wäh⸗ rend der ganzen belebten und ergötzlichen Fahrt von London hörten ſeine Scherze nicht auf; er ſprach uner⸗ ſchrocken mit den meiſten anſehnlichen Drags, welche die dickſten und feierlichſten Gardiſten führten, wie mit der niedrigſten Eſelschaiſe, in welcher der Kothführer Bob

Molly an die Rennbahn brachte. Er hatte erſtaunliche