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„Und wem gehört der gelbe Wagen dort mit blaß⸗ rothen und gelben Sonnenſchirmchen, mit denen Mr. Pendennis und immer ſo viele Gentlemen ſprechen?“ fragte Mrs. Bungay.
„Das iſt Lady Clavering von Clavering Park, dem nächſten Landgut von meinem Freunde Pendennis. Da ſitzt der junge Sohn und Erbe auf dem Bock; er iſt furchtbar betrunken, der kleine Galgenvogel! und die junge Lady iſt Miß Amory, Lady Clavering's Tochter aus der erſten Ehe und außerordentlich holdſelig gegen mei⸗ nen Freund Pendennis; aber ich habe Grund, zu glau⸗ ben, daß er ſein Herz anderswo fixirt hat. Sie haben von dem jungen Mr. Foker — den großen Brauer Foker kennen Sie — gehört: er wollte in Folge einer verhäng⸗ nißvollen Leidenſchaft für Miß Amory, die ihm einen Korb gegeben, ſich hängen, wurde aber noch zur rechten Zeit von ſeinem Valet abgeſchnitten und iſt jetzt auf Reiſen mit einem Hüter“
„Wie glücklich der junge Burſche dort iſt,“ ſeufzte Mrs. Bungay; „wer hätte geglaubt, als er vor drei oder vier Jahren ſo ſtill und beſcheiden zu uns zum Diner kam, er würde ein ſo großartiger Charakter wer⸗ den! Nun, ich ſah dieſer Tage ſeinen Namen bei Hof, wo er von Marquis Steyne vorgeſtellt wurde, und bei jeder Parthie des Adels iſt ſein Name ſo gewiß, als die Kugel aus dem Rohre fliegt.“
„Ich führte ihn an vielen Orten ein, als er zuerſt herauf in die Stadt kam, und ſein Onkel Major Pen⸗ dennis that das Uebrige.
„Hollo! Cobden iſt hier, der allerliebſte Mann von der Welt! ich muß gehen und ihn ſprechen. Leben e wohl, Mrs. Bungay. Guten Morgen, Mrs. Shan⸗
on.“
Eine Stunde vor dieſer Zeit und auf einer andern Seite des Renuplatzes war eine alte Landkutſche zu ſehen, auf deren verwittertem Dache eine Menge ſchä⸗ biger Kerls ſtampften und hallo'ten, während das große


