Teil eines Werkes 
9. bis 13. Bändchen (1851)
Entstehung
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und Du kannſt nichts Beſſeres khun, als unſern würdi⸗ gen Freunden auf dem Grosvenor Place ſolche zu be⸗ zeigen. Und ſo nahmſt du ihn alſo in's Theater und haſt ihm die Honneurs gemacht? Das war recht, Sir, das war recht.“ — Damit verließ Mentor den Tele⸗ mach und dachte bei ſich, daß die jungen Leute doch nicht ſo ganz übel wären, und daß er noch etwas aus dem Jungen würde machen können.

Als Maſter *) Clavering an Jahren wie an Größe zunahm, entwuchs er der Autorität ſeiner zärtlichen Aeltern und ſeiner Gouvernante und gouvernirte ſie eher ſelbſt, als daß er ſich von ihnen hätte leiten und befehlen laſſen. Vor ſeinem Papa war er ſtumm und ſtörriſch, kam ſelten zum Vorſchein, ſo nah er auch immer um dieſen Gentleman war; mit ſeiner Mama ſchrie und focht er, wenn ſich ein Streit zwiſchen ihnen in Betreff der Befriedigung ſeines Appetits oder anderer Gelüſte ſeines Herzens erhob. Bei ſeinen Erörterungen mit ſeiner Gouvernante über ſein Buch ſtieß er dieſes langmüthige Geſchöpf ſo ungeſtüm mit den Füßen, daß er ſie ganz bemeiſterte und unterjochte. Und ſeiner Schweſter Blanche würde es nicht beſſer ergangen ſein, wie er einige Mal den Verſuch machte, aber fie zeigte ſo unendlich viel Entſchloſſenheit und Muth und appel⸗ lirte ſo tüchtig an ſeine Ohren, daß er Miß Amory nicht mehr beläſtigte, wie er es der Gouvernante, ſei⸗ ner Mama und dem Stubenmädchen ſeiner Mama zu

thun gewohnt war.

Endlich, als die Familie nach London kam, gab Sir Francis ſeine Meinung dahin ab, daß es wohl das Beſte wäre, wenn der „kleine Bettler“ in die Schule geſchickt würde. Demzufolge wurde der junge Sohn und Erbe des Hauſes Clavering in des hochwür⸗ digen Otto Roſe's Inſtitut in Twickingham geſchickt,

*) So werden in England die Jungen genannt, deren Erziehung noch nicht vollendet iſt.