Teil eines Werkes 
9. bis 13. Bändchen (1851)
Entstehung
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beſchäftigt. Er agirte in Carlton Houſe, als er Page bei dem Prinzen war; — iſt mit dem Zeug beſtändig umgegangen, konnte heirathen, wie's ihm beliebt; und Lady Mirabel iſt ein äußerſt reſpektables Frauenzimmer, überall aufgenommen, überall, merke Dir's. Die Her⸗ zogin von Connaught nimmt ſie auf, Lady Rockminſter nimmt ſie auf — es will jungen Burſchen nicht wohl geziemen, von Leuten in dieſer Stellung leichtfertig zu ſprechen. Es gibt keine reſpektablere Frau in ganz England, als Lady Mirabel; und die alten Dummköpfe bei Bay's, wie Ihr ſie nennt, gehören zu den erſten Gentlemen in England, von denen Ihr Gelbſchnäbel ein wenig Lebensart und ein wenig Beſcheidenheit ler⸗ nen ſolltet.“ Und der Major begann zu denken, daß Pen außerordentlich naſenweis und eingebildet werde, und die Welt viel zu viel aus ihm machte.

Des Majors Aerger amüfirte Pen. Er ſtudirte ſeines Oheims Eigenthümlichkeiten mit ſtätem Vergnü⸗ gen und war mit ſeinem weltlich geſinnten alten Men⸗ tor immer in guter Laune. „Ich bin ſeit fünfzehn Jah⸗ ren ein Gelbſchnabel, Sir,“ ſagte er ſchlau, „und wenn Sie glauben, daß wir gegen den Reſpekt ſündigen, ſo ſollten Sie erſt die jetzige Generation ſehen. Ein Pro- tegé von Ihnen kam einmal auf ein Frühſtück zu mir. Sie ſagten mir, ich ſollte ihn einladen, und ich that es Ihnen zu Lieb. Wir ſahen den Tag über miteinander, was zu ſehen war, dinirten in dem Klubb und gingen in's Theater. Er ſagte, der Wein bei dem Polyanthus ſei nicht ſo gut, als Ellis's Wein, verrauchte Wagrringtons Cavendiſh nach dem Frühſtück, und als ich ihm zum Abſchied einen Sovereign gab, ſagte er, er hätte ſie in Menge, wollte ihn aber nehmen, um zu zeigen, daß er nicht ſtolz ſei.“ 3

„Sagte er? — Du haſt den jungen⸗ lavering eingeladen?“ ſprach der Major, wieder b Knftigt — „ein hübſcher Burſche, etwas wild, aber kin hübſcher Burſche — die Aeltern lieben ſolcherlei Aufierkſamkeit,

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