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„und ein brittiſcher Offizier jollte ſich weigern, Jemand zu treffen, der ihn auf das Feld der Ehre heraus⸗ fordert?“
„Zum Henker mit ihrem Feld der Ehre,“ ſprach ich. „Sie werden doch nicht haben wollen, daß ich dem kleinen Schuft zur Schießſcheibe für ſeine Piſtolen diene.“
„Oberſt Altamont,“ ſagte die Gräfin, „ich dachte, Sie wären ein Mann von Ehre — ich dachte, ich — doch, reden wir nicht davon. Leben Sie wohl, Sir.“ Und ſie entſchwebte aus dem Zimmer, indem ihre Stimme in ihrem Taſchentuche erſtickte.
„Gräfin!“ rief ich, ihr nacheilend und ihre Hand ergreifend.
„Verlaſſen Sie mich, Monsieur le colonel,“ ſagt ſie, indem ſie ſich von mir losmachte, „mein Vater war General in der großen Armee. Ein Soldat ſollte ſ wie er alle ſeine Ehrenſchulden zu bezahlen
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„Was konnt' ich thun? Alles war gegen mich. Karoline ſagte: ich hätte das Geld verloren, obgleich ich mich keiner Sylbe davon erinnere; ich hatte Deu⸗ ceace's Geld dazu genommenz aber es geſchah, weil er es mir anbot, wiſſen Sie: und das iſt was Anderes. Jeder dieſer Kameraden war ein Mann der Faſhion und ein Ehrenmann, und der Marquis und die Gräfin gehörten den erſten Familien Frankreichs an. Und, beim Jupiter, Sir, ehe ich ſie beleidigte, bezahlte ich lieber das Geld, fünf hundert und ſechzig Napoleonsd'or, beim Jupiter; zu den dreihundert, die ich verlor, als ich meine Revanche hatte.
„Und ich kann Ihnen bis auf dieſen Augenblick nicht ſagen, ob ich betrogen worden bin, oder nicht,“ ſchloß der Oberſt nachdenklich.
„Manchmal glaubte ich, ich war'sz aber dann war Karoline ſo verliebt in mich. Dieſes Weib hätte nie mit angeſehen, wie ich betrogen würde: nimmer, ich


