Teil eines Werkes 
9. bis 13. Bändchen (1851)
Entstehung
Einzelbild herunterladen

39

war der Ausdruck, deſſen er ſich bediente, ſagte Alta⸗ mont grinſend — „und ich bekam eine weitere Salve dieſer Sprache von dieſen zwei Burſchen und war in dem dickſten Gezänk mit ihnen, als ein drittes Glied von unſerer Geſellſchaft hereintrat; dieß war ein Freund von mir, den ich in Boulogne getroffen, und ſelbſt mit zu der Gräfin genommen hatte; und da er am vorigen Abend gar nicht geſpielt und mich wirklich vor Bloun⸗ dell und den Andern gewarnt hatte, ſo erzählte ich ihm die Geſchichte, und ſo auch die zwei Andern.

„Es thut mir ſehr leid,“ ſagte er. „Sie wollten fortſpielen. Die Gräfin bat ſie angelegentlich, es auf⸗ zugeben. Dieſe Gentlemen boten Ihnen wiederholt an, daß ſie aufhören wollten. Sie beſtanden auf hohen Einſätzen, nicht jene. In der That, er entſchied ganz gegen mich, und als die zwei Andern fortgingen, ſagte er mir, daß der Marquis mich ſo gewiß erſchießen würde, — ſo gewiß, als ich heiße — wie ich heiße. Auch die Gräfin weinte bei meinem Abſchied, ſagte er. Sie haßt dieſe Beiden; ſie hat mich wiederholt vor ihnen gewarnt (was ſie auch wirklich gethan und mir oft geſagt hatte, ich ſollte nie mit ihnen ſpielen), und jetzt, Colonel, habe ich ſie beinahe in Krämpfen verlaſſen, Sie möchten in Streit mit ihnen gerathen und der verdammte Marquis Ihnen eine Kugel durch den Kopf ſchießen. „Ich glaube,“ ſagt mein Freund, „daß dieſe Dame bis zum Wahnſinn in Sie verliebt iſt.“

„Glauben Sie?“ ſagte ich, worauf mein Freund mir fagte, wie ſie wirklich vor ihm auf die Kniee niedergefallen und gerufen habe; „retten Sie Oberſt Altamont.“

„So bald als ich angekleidet war, ging ich und rief bei dieſer Dame an: ſie that einen Schrei und wäre bei meinem Anblick beinahe in Ohnmacht geſunken. Sie nannte mich Ferdinand, — ich will des Teufels ſein, wenn ſie's nicht that.“

„Ich glaubte, Sie hießen Jack,“ ſagte Strong