Teil eines Werkes 
9. bis 13. Bändchen (1851)
Entstehung
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niederrannte.) Wir wollen von unſern Sachen ſpre⸗ chen. Oberſt, Sie wiſſen, daß Ehrenſachen am beſten auf ein Mal abgemacht werden: vielleicht iſt es Ihnen nicht beſchwerlich, unſere kleine Geſchichte vom geſtrigen Abend in Ordnung zu bringen.“

„Welche kleine Geſchichte?“ frage ich, „ſind Sie mir etwas Geld ſchuldig, Marquis?“ „Pah!“ rief er, „wir wollen keinen weitern Scherz, ich habe Ihre Un⸗ terſchrift für dreihundert und vierzig Louis, la voici!““ ſpricht er, indem er ein Papier aus ſeiner Brieftaſche zieht.“

„Und die meinige für zwei hundert und zehn, ſagt Bloundell⸗Bloundell und zerrt einen Fetzen Papier heraus.“ 8

„Ich war in ſolcher Wuth und Verwunderung dar⸗ über, daß ich aus dem Bette ſprang und meinen Schlaf⸗ rock umwarf. „Kommen Sie, um mich zum Narren zu machen?“ rief ich. „Ich ſchulde Ihnen keine zweihundert oder zweitauſend, oder zwei Louisd'or und zahle Ihnen keinen Heller. Meinen Sie, Sie könnten mich mit Ihren Handſchriften fangen? Ich lache über dieſe und über Sie; und ich glaube, Sie find ein Paar —“

„Ein Paar — ?“ ſagte Mr. Bloundell, „Sie müſſen ſehen, daß wir ein Paar Ehrenmänner ſind, Oberſt Al⸗ tamont, und nicht hierhergekommen, mit Ihnen zu ſpaſ⸗ ſen, oder Verunglimpfungen von Ihnen anzuhören. Sie zahlen uns entweder, oder wir ſtellen Sie als Betrüger hin und züchtigen Sie auch als Betrüger,“ ſagte Bloundell.

„Oui, parbleu!“ ruft der Marquis, — aber ich kümmerte mich nicht darum; denn ich hätte den kleinen Burſchen aus dem Fenſter werfen können; aber anders war es mit Bloundell, — er war ein großer Mann, wiegt drei Stein mehr, als ich, und ſteht ſechs Zoll höher, und ich glaube, er hätte mir den Garaus ma⸗ chen können. „Monsieur bezahlt, oder Monsieur gibt den Grund an, warum. Ich glaube, Sie ſind wenig beſſer, als ein polisson, Oberſt Altamont,“ — das