Teil eines Werkes 
9. bis 13. Bändchen (1851)
Entstehung
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„Wiſſen Sie noch, was Sie vorige Macht an Clave⸗ ring's Tafel ſagten?“

„Sagten? was ſagte ich?“ fragte der Andere ha⸗ ſtig. „Hab' ich was ausgeſagt? Gott verdamm mich, Strong, ſagte ich was aus?“

„Thun Sie keine Fragen an mich, dann ſage ich Ihnen keine Lügen,“ erwiderte ſeines Theils der Cheva⸗ lier. Strong dachte an die Worte, die Mr. Altamont gebraucht hafte, und an ſein plötzliches Entweichen von des Baronet's Speiſetiſch und Hauſe, ſo bald er Major Pendennis oder Kapitän Beak, wie er den Major nannte, erkannt hatte. Aber Strong beſchloß, eine Erörterung dieſer Worte auf andrem Wege, als durch Oberſt Al⸗ tamont zu ſuchen, und beliebte nicht, ſie in das Ge⸗ dächtniß des Andern zurückzurufen. „Nein,“ ſagte er dann, „Sie ſchwatzten Nichts aus, Oberſt; es war nur ſo ein Gedanke von mir, um zu ſehen, ob ich Ihnen die Zunge löſen könnte; aber Sie ſagten kein Wort, das Jemand begreifen konnte — Sie waren zu weit gegangen.“

„um ſo beſſer,“ dachte Altamont und ſtieß einen tiefen Seufzer aus, als ob er ſich erleichtert fühlte. Strong bemerkte ſeine Aufregung, nahm aber keine Kenntniß davon; da aber der Andere ſehr mittheilſam war, plauderte er weiter.

„Ja, ich geſtehe meine Fehler,“ fuhr der Oberſt fort, „es gibt Dinge, denen ich nicht widerſtehen kann, ich mag thun, was ich will: einer Flaſche Branntwein, einem Würfelbecher und einem ſchönen Frauenzimmer. Kein Mann von Muth und Geiſt, kein Mann, der ſein Salz verdiente, konnte es jemals, ſo viel ich weiß. Es gibt vielleicht kaum ein Land auf der Welt, in welchem die drei mich nicht ſchon in die Klemme brachten.“

„Das wäre?“ ſagte Strong.

„Ja, von meinem fünfzehnten Jahre an, wo ich von Hauſe weglief, und als Schiffsjunge an Bord